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Freitag, 18-21 Uhr: Vortrag (öffentlich, Eintritt 5,-€)

Friedhelm Roth-Lange

„Das Thema Migration haben die Theater eigentlich verschlafen“, resümiert der Intendant Ulrich Khuon selbstkritisch. Dagegen setzen sich die freie Theaterszene und theaterpädagogische Projekte seit Jahren produktiv und kreativ damit auseinander: vom interkulturellen bis zum postmigrantischen und transnationalen Theater. Der Vortrag thematisiert die Entwicklung, die theoretischen Leitbegriffe und viele spezielle Beispiele des inter- und transkulturellen Theaters im deutschsprachigen Raum sowie deren theaterpädagogische Bedeutung.

Sa und So: Workshop mit Nurkan Erpulat, Gorkhi Theater (nicht öffentlich):

Postmigrantisches Theater, ein Spiel der Identitäten

Früher versuchte man bei der Theaterarbeit mit „multikulturellen Gruppen“, die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Spieler*innen herauszustellen und zu inszenieren. Heute geht man von Individuen aus, die ihre ganz eigenen Geschichten mitbringen, sich begegnen und über ihre Kulturen austauschen. Identitäten sind komplex, widersprüchlich und stetigen Veränderungen ausgesetzt. So gibt es den „Deutschen“ genauso wenig wie „den Italiener“ oder „die Griechin“. Hier setzt das postmigrantische Theater ein, das das Spiel der Identitäten auf eine spannende und/oder provozierende Art auf die Spitze treibt, um jenseits der festgefahrenen Integrationsdebatte einen theatral künstlerischen Abend zu gestalten. Was sind die Regieansätze dafür? Mit welchen Mitteln können wir an das Thema herangehen?

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Datum: 05.05.2017 - 07.05.2017
Zeit: 18:00 - 15:00 Uhr

Veranstaltungsort: interkulturell aktiv, Berlin

Kontakt zum Veranstalter
Telefon:
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Internet: www.interkulturellaktiv.de

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