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Workshop „Regie führen im Amateurtheater – Austausch und Praxistipps“

Auf der Bühne stehen wollen sie alle – aber wenn es in einer Amateurtheatergruppe um die Frage geht, wer bei der nächsten Inszenierung die Regie übernimmt, wird es meist still. „Keine Zeit, ich kann das nicht, ich hab‘ davon doch keine Ahnung!“, heißt es dann aus den Reihen der Aktiven. Konsequenz: Die Aufgabe bleibt immer an denselben Personen hängen, oder aber die Regie wird extern für teures Geld (nicht immer zu Recht!) eingekauft. Schade, denn Regie führen macht Spaß und bringt viele interessante Erfahrungen mit sich, die sich auch in anderen Lebensbereichen auszahlen – man muss sich nur trauen!

Zugegeben: Die zur Verfügung stehende Fachliteratur wirkt zum Teil abschreckend, da viele Bücher vor allem theaterpädagogische Übungen und theaterwissenschaftliche Abhandlungen in den Vordergrund stellen. Das Wissen hierüber kann zweifellos hilfreich sein, ist aber keine Voraussetzung, um ein Theaterstück erfolgreich auf die Bühne zu bringen. Wie also geht man am besten praktisch vor – von der Stücksuche bis hin zur Premiere? Gibt es überhaupt ein Richtig und ein Falsch, oder funktioniert auch ein „learning by doing“? Genau darüber wollen wir reden!

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Aktive im Amateurtheaterbereich, die erstmalig mit einer eigenen Regie liebäugeln, als auch explizit an „alte Regie-Hasen“, die an einem Gedankenaustausch mit Gleichgesinnten interessiert sind. Im Vordergrund steht dabei die stets wiederkehrenden Frage „…und wie macht IHR das?“, wenn wir u. a. über folgenden Themen sprechen:

 

  • Aufgaben der Regie
  • Stücksuche und Stückbearbeitung
  • Regiekonzept und Rollenbesetzung
  • Organisatorische Planung des Proben- und Aufführungsprozesses
  • Phasen der Probenarbeit: Von der Leseprobe bis zur Premiere
  • Schwierige Situationen und „typische Fehler“
  • Abschlussdiskussion: Die „ideale Regie“ / Feedbackrunde

 

Anmeldung:

Es wird um eine Voranmeldung bis spätestens zum 03. Mai per E-Mail an marcossenbrink@web.de gebeten! Die Mindestanzahl an Teilnehmenden beträgt 5 TN, die maximale Anzahl 12 TN. Die Teilnahme ist erst nach zuvor erfolgter Anmeldebestätigung möglich!

Kosten und Verpflegung:

Ein Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- Euro ist von allen Teilnehmenden vor Ort in bar zu entrichten. Getränke und ein Mittagsimbiss (auch vegetarisch) werden gestellt.

 

Leitung des Workshops:

Marc Ossenbrink, wohnhaft in Düsseldorf, wurde 1979 in Beckum/Westfalen geboren. In seiner Jugend spielte er diverse Rollen im Stadttheater Beckum und erhielt bereits im Alter von 20 Jahren erstmals den Theaterschlüssel, um fortan auch vom Regiestuhl aus eigene Projekte unter professionellen Rahmenbedingungen verwirklichen zu können. Es folgten ein theaterwissenschaftliches Studium an der Bochumer Ruhr-Universität sowie – bis heute – weitere Inszenierungen und Workshops mit Amateuren und Profis.

Zwischenzeitlich übernahm Marc Ossenbrink unter anderem die kulturpädagogische Leitung des Jugendkunstschulbetriebs der WERK°STADT Witten, begleitete Spracherfahrungen und Theaterworkshops in Torquay/England, war treibende Kraft im Fachbeirat zur inhaltlichen Neuausrichtung seines früheren Heimattheaters in Beckum und engagierte sich im Vorstand der Erkrather „Kultur- und Theaterinitiative Neandertal e.V.“

Zuletzt (2016) inszenierte Marc Ossenbrink für das „Theater Kammerspielchen“ in Wuppertal die Komödie „Der Brautvater“ von Lydia Fox mit Fernseh- und Theaterschauspieler Thorsten Nindel in der Hauptrolle.

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Datum: 06.05.2017
Zeit: 10:30 - 17:30 Uhr

Veranstaltungsort: Internationaler Bund Wuppertal

Kontakt zum Veranstalter
Telefon: 0176-21232427
Email: marcossenbrink@web.de
Internet: www.marcossenbrink.de

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